Die Wahl des richtigen Motorradhelms ist eine wichtige Entscheidung. Ein Helm soll das Risiko und die Schwere von Kopfverletzungen bei einem Unfall verringern. Angesichts der verschiedenen Typen, Normen, Materialien und Passformoptionen kann es verwirrend sein, die richtigen Kriterien zu erkennen.
Die sicherste Wahl ist nicht unbedingt der teuerste Helm. Er sollte den Anforderungen Ihres Marktes entsprechen, richtig sitzen, gute Sicht und Schutz bieten und für Ihre Fahrbedingungen geeignet sein. Außerdem sollte er von einer renommierten Marke stammen, die klare und nachvollziehbare Produkt- und Modellinformationen bereitstellt.
Diese Checkliste zur Motorradhelmsicherheit erklärt, wie man vor dem Kauf Standards, Passform, Abdeckung, Konstruktion, Sichtbarkeit, Halt und Komfort beurteilt.
Jede Fahrt birgt Risiken, egal ob man durch die Stadt fährt oder lange Autobahnstrecken zurücklegt. Bei einem Unfall absorbiert der Helm mithilfe seiner Außenschale, der energieabsorbierenden Innenschicht und des Haltesystems die Aufprallenergie und reduziert die auf den Kopf einwirkende Kraft. Der Gesichtsschutz hängt vom Helmtyp ab.
Der richtige Helm vereint angemessene Abdeckung, korrekte Passform, sicheren Halt und die Einhaltung der geltenden Sicherheitsanforderungen.
Als Erstes sollte man prüfen, ob der Helm die für den jeweiligen Verkaufs- und Verwendungszweck vorgeschriebene Konformitäts- oder Zulassungskennzeichnung trägt. Gängige Beispiele hierfür sind:
Gängige Beispiele sind DOT/FMVSS Nr. 218 in den USA und die UN-ECE-Regelung Nr. 22.06 in vielen internationalen Märkten. Je nach Markt und Produktpositionierung können auch andere freiwillige Normen Anwendung finden.
Diese Normen verwenden unterschiedliche Prüfmethoden und Konformitätsverfahren. Je nach Norm können die Anforderungen Stoßdämpfung, Rückhaltevermögen, Durchdringungsfestigkeit, Sichtfeld, Visierleistung oder Rotationsstoßprüfungen umfassen. Prüfen Sie das genaue Modell und die Kennzeichnung.
Selbst der sicherste Helm kann seine Schutzwirkung nicht entfalten, wenn er nicht richtig sitzt. Er sollte gleichmäßig eng anliegen, ohne schmerzhafte Druckstellen zu verursachen.
Motorradhelme bieten nicht denselben Schutzumfang. Integralhelme bieten in der Regel den umfassendsten Schutz, da sie den Kopf bedecken und über einen integrierten Kinnbügel für Kiefer und Untergesicht verfügen. Korrekte Passform, sicherer Halt, Design und die Einhaltung der geltenden Normen sind weiterhin wichtig.
Modulare Helme verfügen über einen verstellbaren Kinnbügel. Die Front kann im Stand hochgeklappt werden. Das Fahren mit hochgeklapptem Kinnbügel ist nur zulässig, wenn der Helm für diese Konfiguration zugelassen ist, die Bedienungsanleitung dies erlaubt und die örtlichen Gesetze dies zulassen. Bei UN-ECE-Modellen ist die P/J-Zulassung zu prüfen.
Offene Helme bedecken den Oberkopf, die Seiten und den Hinterkopf, lassen aber Kinn und einen Großteil des Gesichts frei. Sie bieten eine bessere Belüftung, aber weniger Gesichtsschutz als Integralhelme.
Halbhelme sind leicht, bieten aber den geringsten Schutz; sie schützen hauptsächlich den oberen Teil des Kopfes, während das Gesicht ungeschützt bleibt.
Die Außenschale trägt zur Verteilung von Aufprallkräften bei, ist abriebfest und schützt die darunterliegende Innenschale. Gängige Schalenmaterialien sind ABS, glasfaserverstärkte Verbundwerkstoffe, Kohlenstofffaserverbundwerkstoffe und Hybridverbundwerkstoffe. Die Materialbezeichnung allein sagt nichts über die Sicherheit aus; entscheidender sind das gesamte Helmdesign und die getestete Leistung.
Unter der Außenschale befindet sich eine energieabsorbierende Innenschale, üblicherweise aus expandiertem Polystyrol (EPS). Bei einem Aufprall wird das EPS kontrolliert zusammengedrückt, um einen Teil der Aufprallenergie zu absorbieren und die auf den Kopf des Fahrers einwirkende Kraft zu reduzieren.
Das herausnehmbare Komfortfutter und die Wangenpolster verbessern Passform, Stabilität und Tragekomfort. Sie sind nicht mit dem strukturellen EPS-Futter zu verwechseln. Die Komfortpolsterung kann in der Regel gemäß Anleitung gereinigt werden, das EPS-Futter darf jedoch nicht entfernt, gewaschen oder verändert werden.
Ein sicheres Haltesystem trägt dazu bei, dass der Helm bei einem Sturz in Position bleibt. Beim Einstellen des Riemens:
Vor Fahrtantritt muss das Rückhaltesystem stets befestigt werden.
Freie periphere Sicht ist für die Beobachtung des Verkehrs unerlässlich. Prüfen Sie, ob die Helmöffnung, das Visier und die Innenpolsterung Ihre Sicht nicht behindern, wenn der Helm korrekt positioniert ist.
Das Visier sollte klare, verzerrungsarme Sicht ermöglichen und sicher funktionieren. Nützliche Optionen sind beispielsweise eine Antibeschlagbeschichtung, kratzfeste Eigenschaften, UV-Schutz und ein werkzeugloser Austausch. Diese Merkmale verbessern vor allem Sicht, Bedienkomfort und Bequemlichkeit.
Einige moderne Helmfunktionen können die Erstversorgung nach einem Unfall, den Komfort und die Sicht verbessern, wobei Verfügbarkeit und Funktionsweise je nach Modell variieren.
Die gleichen Faktoren, die Motorradfahrern bei der Wahl eines Helms helfen, können auch Händlern und Einzelhändlern helfen, Produkte für ihren lokalen Markt zu bewerten.
Eine zuverlässige Motorradhelmmarke sollte Folgendes bieten:
Händler sollten sicherstellen, dass die Konformitäts- und Zulassungsinformationen für das jeweilige Helmmodell und die Zielgruppe gelten. Die richtige Markenpartnerschaft kann Einzelhändlern helfen, ein fokussiertes Produktsortiment aufzubauen, lokale Fahrer zu bedienen und langfristig Stammkunden zu gewinnen.
Welcher Motorradhelm bietet den höchsten Schutz?
Integralhelme bieten im Allgemeinen den umfassendsten Schutz, da sie den Kopf schützen und über einen integrierten Kinnbügel für Kiefer und Untergesicht verfügen. Passform, Halt, Design und die geltenden Normen beeinflussen den Schutz ebenfalls.
Wie sollte ein Motorradhelm sitzen?
Es sollte sich gleichmäßig eng anfühlen, ohne schmerzhafte Druckstellen, und stabil bleiben, wenn das Haltesystem geschlossen ist.
Wie oft sollte ich meinen Motorradhelm austauschen?
Die Austauschrichtlinien variieren je nach Motorradhelmhersteller Beachten Sie die Gebrauchs-, Lager- und Helmeigenschaften. Befolgen Sie die Anweisungen für den jeweiligen Helm und ersetzen Sie ihn nach einem starken Aufprall oder wenn Beschädigungen oder Materialverschleiß seine Schutzwirkung beeinträchtigen könnten.
Die Wahl des sichersten Motorradhelms erfordert eine umfassende Bewertung des Produkts und nicht nur die Berücksichtigung von Preis, Aussehen oder einzelnen Merkmalen. Achten Sie auf die geltenden Normen, Passform, Schutzwirkung, Halt, Sichtfeld, Verarbeitung und den Zustand des jeweiligen Modells.
Ein passgenauer Helm, der den geltenden Marktanforderungen entspricht, kann das Risiko und den Schweregrad von Kopfverletzungen deutlich verringern. Er muss außerdem korrekt befestigt und gemäß den Anweisungen des Herstellers verwendet werden.
Für Händler und Vertriebspartner ist die Wahl der richtigen Helmmarke gleichermaßen wichtig. Bei der Erweiterung Ihres Produktsortiments sollten Sie marktspezifische Anforderungen, Produktauswahl, Preisgestaltung, Lieferzuverlässigkeit, Marketingunterstützung und Kundendienst berücksichtigen. MY HELMETS freut sich über Anfragen zu geeigneten Modellen und Vertriebsmöglichkeiten für verschiedene lokale Märkte.