Die Wahl des richtigen Motorradhelms bedeutet, ein Modell zu finden, das zu Ihrem Kopf passt, Ihrem Fahrstil entspricht und Ihren Anforderungen gerecht wird. Helme unterscheiden sich in Größe, Innenform, Schutzwirkung und Ausstattung.
Beginnen Sie mit vier praktischen Fragen: Passt der Helm zu Ihrer Kopfgröße und -form? Sitzt er stabil, wenn er befestigt ist? Ist der Schutz für Ihre Fahrbedingungen geeignet? Verfügt das genaue Modell über die erforderliche Konformitäts- oder Zulassungskennzeichnung?
Dieser Leitfaden erklärt, wie Sie Ihren Kopf vermessen, seine Form bestimmen, Helmtypen vergleichen und Passform und Stabilität überprüfen können.
Die Helmschale, die energieabsorbierende Innenauskleidung und das Haltesystem arbeiten zusammen, um die Aufprallenergie zu absorbieren. Der Schutz vor Wind, Wetter und herumfliegenden Steinchen hängt vom Helmtyp ab.
Auch ein zugelassener oder den Vorschriften entsprechender Helm kann ungeeignet sein, wenn er die falsche Größe hat, nicht zur Kopfform passt oder sich beim Schließen übermäßig bewegt.
Messen Sie zunächst Ihren Kopfumfang. Legen Sie ein flexibles Maßband knapp oberhalb der Augenbrauen und Ohren um die breiteste Stelle am Hinterkopf. Achten Sie darauf, dass das Maßband waagerecht und angenehm eng anliegt.
Notieren Sie das Maß und vergleichen Sie es mit der Größentabelle der jeweiligen Marke und des jeweiligen Modells. Die Größenangaben variieren. Motorradhelmhersteller und Produktlinien, daher kann eine mittlere Größe bei einem Modell anders ausfallen als eine mittlere Größe bei einem anderen Modell.
Der Kopfumfang ist nur ein Ausgangspunkt. Sie müssen auch die innere Form, Druckstellen, Stabilität und den Halt überprüfen.
Die Helmgröße ist nur ein Aspekt der korrekten Passform. Motorradfahrer lassen sich im Allgemeinen in drei grobe Kopfformkategorien einteilen, wobei die individuellen Formen variieren:
Integralhelme bieten im Allgemeinen den umfassendsten Schutz, einschließlich eines integrierten Kinnbügels für Kiefer und Untergesicht. Sie werden häufig für Pendlerfahrten, Motorradtouren und Fahrten mit höheren Geschwindigkeiten auf der Straße verwendet.
Prüfen Sie, ob das jeweilige Helmmodell die in Ihrem Markt erforderliche Konformitäts- oder Zulassungskennzeichnung trägt. Die Prüf- und Konformitätsverfahren unterscheiden sich je nach Norm.
Beispiele hierfür sind DOT/FMVSS Nr. 218 in den USA und die UN-ECE-Regelung Nr. 22.06 in vielen Märkten. Überprüfen Sie die Kennzeichnung und Dokumentation des jeweiligen Modells.
Schließen Sie das Haltesystem, drehen Sie den Helm dann vorsichtig von einer Seite zur anderen und neigen Sie ihn nach vorn und hinten. Ihre Haut und Wangen sollten sich mit dem Helm bewegen, der Helm selbst sollte jedoch nicht frei auf Ihrem Kopf verrutschen.
Führen Sie nach dem Schließen des Riemens eine vorsichtige Rollprüfung durch. Lässt sich der Helm leicht vom Kopf rollen, sind Größe, Innenform oder Halteeinstellung ungeeignet.
Die Außenschale trägt zur Verteilung von Stoßkräften bei, widersteht Abrieb und schützt die darunterliegende Innenschale. Gängige Schalenmaterialien sind:
Jedes Material bietet unterschiedliche Anforderungen an Gewicht, Haltbarkeit, Kosten und Oberflächenbeschaffenheit. Das Gehäusematerial allein bestimmt nicht die Gesamtleistung.
Unter der Außenschale befindet sich eine energieabsorbierende Auskleidung, üblicherweise aus expandiertem Polystyrol (EPS). Beim Aufprall wird diese kontrolliert zusammengedrückt, um einen Teil der Aufprallenergie zu absorbieren.
Das herausnehmbare Komfortfutter und die Wangenpolster verbessern Passform und Stabilität. Sie dürfen nicht mit dem strukturellen EPS-Futter verwechselt werden. Die Komfortpolsterung kann in der Regel gemäß Anleitung gereinigt werden, das EPS-Futter jedoch darf nicht entfernt, gewaschen oder verändert werden.
Ein Helm sollte bei korrekter Positionierung klare Sicht nach vorn und in der Peripherie ermöglichen. Prüfen Sie, ob Öffnung, Visier und Polsterung Ihre Sicht nicht behindern. Luftein- und -auslässe sorgen für optimale Luftzirkulation und Wärmeableitung. Die Belüftung verbessert vor allem den Tragekomfort und kann das Beschlagen der Gläser verhindern.
Eine gute Belüftung ist besonders bei warmem Wetter und auf längeren Fahrten von Vorteil.
Eine zuverlässige Helmmarke sollte klare Informationen zu Passform, Konstruktion, Halt und modellspezifischer Konformität bereitstellen. Diese Faktoren helfen Fahrern, fundierte Entscheidungen zu treffen, und unterstützen gleichzeitig Händler und Vertriebspartner bei der Bewertung von Produkten für ihren lokalen Markt.
Eine zuverlässige Motorradhelmmarke sollte Folgendes bieten:
Informationen zu Konformität oder Zulassung sollten sich auf das jeweilige Helmmodell und die Zielgruppe beziehen. Klare Produktinformationen, einheitliche Größenangaben und ein reaktionsschneller Kundenservice helfen Fahrern, eine sichere Kaufentscheidung zu treffen, und Händlern, vermeidbare Retouren aufgrund der Passform zu reduzieren.
Bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen, nutzen Sie diese kurze Checkliste zum Kauf eines Motorradhelms:
Wie messe ich meinen Kopfumfang für einen Motorradhelm?
Legen Sie ein flexibles Maßband knapp oberhalb der Augenbrauen und Ohren um die breiteste Stelle am Hinterkopf. Vergleichen Sie das Ergebnis mit der Größentabelle der jeweiligen Marke und des jeweiligen Modells.
Welcher Motorradhelmtyp bietet den umfassendsten Schutz?
Integralhelme bieten im Allgemeinen den umfassendsten Schutz, da sie den Kopf schützen und über einen integrierten Kinnbügel für Kiefer und Untergesicht verfügen.
Wie sollte ein neuer Motorradhelm sitzen?
Ein neuer Helm sollte gleichmäßig eng anliegen und bei Kopfbewegungen stabil sitzen. Stechende Schmerzen, konzentrierter Druck, Taubheitsgefühl oder freie Beweglichkeit deuten in der Regel auf die falsche Größe oder Form hin.
Bei der Wahl eines Motorradhelms geht es nicht nur um das Design. Messen Sie Ihren Kopfumfang, bestimmen Sie Ihre Kopfform, vergleichen Sie verschiedene Helmtypen, prüfen Sie die geltenden Normen und testen Sie Passform und Stabilität vor dem Kauf.
Ein korrekt sitzender Helm bleibt stabil, lenkt weniger ab und ermöglicht es seiner Halte- und Schutzstruktur, wie vorgesehen zu funktionieren.
Für Händler und Vertriebspartner ist es unerlässlich, die Kopfformen und Größenbedürfnisse lokaler Fahrer zu kennen, um ein passendes Produktsortiment zusammenzustellen. Bei der Bewertung einer Markenpartnerschaft sollten Sie die Modellauswahl, die Einhaltung marktspezifischer Vorschriften, die Lieferkonstanz, die Marketingmaterialien und den Kundendienst berücksichtigen. MY HELMETS freut sich über Anfragen zu Helmsortimenten und Vertriebsmöglichkeiten.